Hauptwirkstoffe der Cannabispflanze sind CBD (Cannabidiol) und THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol). Im Gegensatz zum THC – das beispielsweise als Marihuana einen psychedelischen Effekt entfaltet und somit "high" macht – wirkt CBD nicht berauschend. Das sieht auch der Europäische Gerichtshof so und stellt fest: Im Vergleich zu THC seien "offenbar keine psychotropen Wirkungen oder schädlichen Auswirkung" zu erkennen. Damit ist klar: CBD ist keine Droge. Vielmehr soll CBD entkrampfende, schmerzstillende und entzündungshemmende Eigenschaften haben. Außerdem wird Cannabidiol eine beruhigende und angstlösende Wirkung nachgesagt.  In Deutschland darf CBD rezeptfrei als Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetik verkauft werden – nicht aber als Arzneimittel. In der Schweiz sind auch Zigaretten mit CBD-Füllung im Handel erhältlich, hier hat Deutschland vorerst aber noch einen Riegel vorgeschoben. Die häufigste Darreichungsform bleibt CBD-Öl. CBD kann aber auch als Tablette eingenommen oder in Kosmetik verarbeitet werden. CBD-Öl ist nicht toxisch, sodass es auch über einen langen Zeitraum angewendet werden kann. Wichtig: Anders als das streng verschreibungspflichtige THC-Öl (etwa zur Behandlung von starken Schmerzen und verschiedenen Nervenleiden) enthält CBD-Öl keine oder nur sehr geringe Mengen THC (maximal 0,2 Prozent) – und ist deshalb rezeptfrei erhältlich.